PREDICTIVE MODELLING

Lebensmittel haben eine natürliche Keimflora und werden bei der Herstellung mit der Umgebungsflora konfrontiert.  

Um Sicherheit zu gewährleisten, müssen diese Mikroorganismen abgetötet werden, ihr Wachstum muss verhindert werden, oder es muss geklärt werden, wie lange und unter welchen Bedingungen diese Lebensmittel gelagert werden können, ohne dass die Keimflora über ein tolerables Maß hinauswächst. Dies kann über aufwändige Laboranalysen oder über „Predictive Modelling“ (PM) geschehen.

Diese Vorhersagen basieren auf mathematischer Modellierung unter Verwendung unzähliger Messwerte, die in PM-Datenbanken zugänglich sind.

Das mikrobielle Verhalten wird in Zusammenhang mit den Eigenschaften des Lebensmittels, wie z. B. Wasseraktivität, pH-Wert, Lagerbedingungen, Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit gestellt.

Die Auswirkung dieser Eigenschaften, die zusammen dazu beitragen, das Wachstum von Mikroorganismen in Lebensmitteln zu ermöglichen, kann durch mathematische Modellierung vorhergesagt werden.

 

Die mikrobiellen Reaktionen müssen für den spezifischen Fall validiert werden. Danach kann PM zur quantitativen Risikobewertung eingesetzt werden.